X-Rite InkFormulation Software Version 6.3 bietet Mehrwert durch erweiterte Konnektivität

X-Rite Incorporated wurde 1958 gegründet und ist weltweit führend im Bereich der Farbwissenschaft und -technologie. Mit seiner 100%igen Tochtergesellschaft Pantone hat X-Rite mehr als 800 Mitarbeiter in 11 Ländern. (Foto: X-Rite eXact)
X-Rite Incorporated wurde 1958 gegründet und ist weltweit führend im Bereich der Farbwissenschaft und -technologie. Mit seiner 100%igen Tochtergesellschaft Pantone hat X-Rite mehr als 800 Mitarbeiter in 11 Ländern. (Foto: X-Rite eXact)

Grand Rapids, Michigan. X-Rite Incorporated, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Farbwissenschaft und -technologie, und dessen Tochtergesellschaft Pantone LLC kündigten heute die InkFormulation Software Version 6.3 an, die professionelle Farbrezepturen für Druckereien, Druckverarbeiter und Farbhersteller bietet.

Die InkFormulation Software von X-Rite ist die branchenführende Lösung für die Erstellung, Speicherung, Freigabe und Wiederverwendung von Farbrezepturen für den Offset-, Flexo-, Tief- und Siebdruck. X-Rite wird die InkFormulation Software auf der drupa 2016 präsentieren.

„Unabhängig davon, ob es um die schnelle Erstellung neuer Rezepturen auf der Grundlage qualitativ hochwertiger Abgleichkriterien oder um die Aufbereitung von Restfarben im Drucksaal geht, ist InkFormulation von X-Rite die Technologie, auf die man im Verpackungssektor vertraut“, meint Iain Pike, Product Portfolio Manager bei X- Rite Pantone. „In diese neueste Version haben wir die Möglichkeit integriert, Farbdaten zwischen InkFormulation, digitalen PantoneLIVE ™ -Farbbibliotheken und Qualitätssicherungssoftware, wie ColorCert InkRoom und Color iQC, auszutauschen. Diese neue Funktionalität entspricht einer wichtigen Anforderung unserer Kunden – der Fähigkeit, die Farbspezifikation und das Reporting in die Arbeitsabläufe der Lieferkette einzubinden, um die Druckproduktion effizient zu überwachen und Farbkorrekturen in Echtzeit durchzuführen. Kostspielige Farbfehler werden dadurch vermieden.“

Entscheidende Schnittstelle zu Qualitätssicherungssoftware

Dank der verbesserten Integration in InkFormulation Version 6.3 können Farbexperten ihre Rezepturen mit einer digitalen Farbreferenz im PantoneLIVE-Ökosystem vergleichen, einem cloudbasierten Repository von Farbbibliotheken, oder als CxF- Messstandard nutzen. Auf diese Weise stehen die Rezepturen und Referenzdaten automatisch für eine „Pass/Fail“-Analyse in der Qualitätssicherungssoftware zur Verfügung. Falls Korrekturen erforderlich sind, können die Daten problemlos an die InkFormulation Software zurückgeschickt werden. So wird die Rezeptierung bei sinkendem Fehlerrisiko beschleunigt und den Kunden Mehrwert geboten.

Verbesserte Leistung bei Korrekturen an der Druckmaschine

Probleme mit Farbrezepturen an der Druckmaschine lassen sich im Flexo- und Tiefdruck schneller beheben. Wenn die Farbmessungen an der Druckmaschine die Toleranzen überschreiten und die Qualitätssicherungssoftware meldet, dass die Toleranzen mit der vorhandenen Farbrezeptur nicht eingehalten werden können, werden Daten zur Nachrezeptierung umgehend an die X-Rite InkFormulation Software gesendet. Das Farblabor kann entsprechende Anpassungen vornehmen und die neue Rezeptur ausgeben, was den Korrekturprozess an der Druckmaschine beschleunigt. Ausfallzeiten der Druckmaschine werden so minimiert, und die Druckqualität bleibt erhalten – der Bediener muss dafür kein Farbexperte sein.

Neue Funktionalität für die MIS-Integration

Die InkFormulation Software 6.3 bietet außerdem eine erweiterte Integration mit Managementinformationssystemen (MIS). Dies vereinfacht den Datenaustausch, wobei das MIS von der InkFormulation Software eine neue Materialnummer anfordern kann – basierend auf den Spezifikationen und Namenskonventionen aus dem MIS oder per Verweis auf eine CxF-Datei, die beispielsweise in PantoneLIVE gespeichert sein kann. Diese Anforderung erscheint dann im Farblabor als Auftrag mit einer zu rezeptierenden Zielfarbe. Wenn die Rezeptur definiert ist, sendet die InkFormulation Software diese mit einer Materialliste, d. h. einer Liste der Inhaltsstoffe und den jeweiligen Prozentwerten, an das MIS zurück.

„Mithilfe der MIS-Integration kann der Kreislauf in einem Produktionsworkflow vollständig geschlossen werden – von der Vorkalkulation bis zur Rechnungsstellung“, so Pike weiter. „Die Abschätzung des Farbverbrauchs pro Druckauftrag wird dadurch wesentlich erleichtert, und Farbrezepturen können wiederverwendet werden, ohne neue Anforderungen an das Labor zu senden. Außerdem können alle für einen Auftrag benötigten Farbrezepturen diesem Auftrag zugeordnet werden, was den Arbeitsablauf noch rationeller macht. Für viele Verpackungshersteller und Farblabore bedeutet das einen signifikanten Mehrwert.“

Neue Funktionalität für mehrere Rezepturen

Die InkFormulation Software 6.3 ermöglicht die zeitgleiche Definition von mehreren Rezepturen. Auf der neuen Registerkarte für Rezepturen können komplette Aufträge aus der Qualitätssicherungssoftware spezifiziert und korrigiert werden. Die Farbrezepturen werden dabei den einzelnen Jobs mithilfe von Tags zugeordnet.

X-Rite führt die InkFormulation Software Version 6.3 auf der drupa 2016 (Halle 8b Stand A23) vor, die vom 31. Mai bis zum 10. Juni in der Messe Düsseldorf stattfindet.

Die X-Rite InkFormulation Software Version 6.3 wird ab Juni 2016 weltweit erhältlich sein und kann bei Vertriebspartnern von X-Rite oder bei X-Rite direkt bestellt werden. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.xrite.com/inkformulation-software.

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